Wodurch zeichnet sich das Philosophie-Studium in Konstanz aus?

Die Konstanzer Philosophie hat eine systematische Ausrichtung: Sie beschäftigt sich vorrangig mit philosophischen Fragen und Problemen. Das heißt nicht, dass das Studium der Philosophiegeschichte eine untergeordnete Rolle spielte. Jedoch speist es sich nicht aus einem rein ideengeschichtlichen Interesse, sondern es werden auch historische Positionen daraufhin befragt, ob sie sachlich und argumentativ überzeugen. Wir können uns nicht auf den Theorien der großen Denker ausruhen, sondern müssen mit diesen in einen kritischen Dialog treten. Das fordern wir auch von unseren Studierenden.

Zudem versteht sich die Konstanzer Philosophie als eine in besonderem Maße wissenschaftliche Philosophie. Sie sieht sich den wissenschaftlichen Standards der Rationalität und der Klarheit des Ausdrucks verpflichtet. Philosophische Texte sollen ihre Leser nicht durch metaphorische Umschreibungen einfangen, sondern durch strukturierte, verständliche und fundierte Argumentation überzeugen.

Die Studienbedingungen am Fachbereich Philosophie in Konstanz sind hervorragend. Es gibt bei uns selten überfüllte Vorlesungen und Seminare und das Zahlenverhältnis zwischen Dozierenden und Studierenden ermöglicht eine gute persönliche Betreuung. Die wichtigsten Kurse werden zudem von Tutorien begleiten. Besonders interessierte Studierende können überdies das große Angebot an Tagungen, Kolloquien und Workshops wahrnehmen. Nicht zu vergessen sind die internationalen Kontakte hiesiger Wissenschaftler und der Universität Konstanz, die es den Studierenden ermöglichen, Auslandssemester in fast allen Teilen der Welt zu verbringen.

Peter Stemmer (Professor am Fachbereich):

Die Philosophie hat viele Gesichter und Gestalten. Und auch die Philosophie, wie sie in Konstanz gelehrt und geübt wird, hat so viele Farben wie Dozentinnen und Dozenten. Dennoch gibt es so etwas wie ein einigendes Band: die Überzeugung, dass man, was man nicht klar sagen kann, auch nicht verstanden hat. Wer sich für philosophische Fragen interessiert und lernen will, wie man sie angeht, durch eigene Arbeit, in der Diskussion mit anderen, angeleitet durch hervorragende Lehrer und Wissenschaftler, ist in Konstanz am richtigen Ort.


Wolfgang Spohn (Professor am Fachbereich):

  • Wenn es um systematische Philosophie auf historischer Grundlage geht,
  • wenn man eine substanzielle Lehrerausbildung im neuen Bachelor und Master of Education im Fach Philosophie/Ethik erhalten will,
  • wenn das philosophische Fachbereichsleben einschließlich der studentischen Fachschaft lebhaft, aber noch halbwegs überschaubar sein soll,
  • wenn man noch persönliche Kontakte zu den DozentInnen haben will,
  • wenn man schon als Student/in an tiefen Einblicken in die reichhaltige Forschungslandschaft des Fachbereichs Philosophie interessiert ist,
  • wenn es darum geht, die guten Kontakte des Fachbereichs zu Förderinstitutionen und zu Departments und KollegInnen überall auf der Welt zu nutzen, um leichter an Förderungen, an Auslandsaufenthalte und an internationale Aktivitäten zu gelangen,
  • wenn es also um ein niveauvolles und relativ perspektivenreiches Philosophiestudium geht,

dann, ja dann ist die Philosophie in Konstanz eigentlich genau der richtige Ort!


Nicole Karcher (LA-Studentin):

Ich möchte jedem, der sich für ein Philosophiestudium interessiert, ein solches an der Universität Konstanz ans Herz legen. Hier wird den Studierenden nicht nur eine Vielfalt an Lehrveranstaltungen geboten, die sie besonders in den Seminaren aktiv mitgestalten können. Aufgrund der überschaubaren Größe des Fachbereichs wird den Studierenden vor allem ein sehr gutes Betreuungsverhältnis geboten, welches sich insbesondere aus der Hilfsbereitschaft unserer Sekretärinnen sowie unseres Fachbereichsreferenten ergibt, die immer ein offenes Ohr für Fragen oder Probleme haben. Außerdem scheint auch in kaum einem anderen Fachbereich die direkte Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Lehrenden so hoch zu sein wie in der Philosophie, die im Zuge von Fachbereichsfeierlichkeiten auch gerne mal über den Uni-Alltag hinausgeht. Wer sich also sowohl für die Materie an sich interessiert als auch für ein eher familiäres Umfeld mit hohem Engagement-Potenzial, ist hier definitiv an der richtigen Adresse.


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